Die Zeit nach der Brustvergrößerung

In der Zeit nach der Brustvergrößerung sollte sich eine Frau eine Weile lang schonen. Meist verbrint die Patientin 48 Stunden nach der Schönheitsoperation sowieso in der Schönheitsklinik, so dass der Arzt ein Auge auf sie haben kann. In dieser Zeit wird klar, ob bei der Brustvergrößerung unerwartete Komplikationen aufgetreten sind und eventuelle Blutungen gestoppt werden müssen. Manchmal beträgt der Aufenthalt in der Beautyklinik auch drei Tage, je nachdem wie die Brustvergrößerung verlaufen ist. Nach zwei Tagen darf die Frau im Regelfall wieder duschen und kann in den meisten Fällen wieder nach Hause gehen. Nach einigen tagen, in den meisten Fällen etwa eine Woche, ist die Patientin wieder vollkommen hergestellt und kann auch wieder arbeiten gehen.

Nach einigen Tagen können Verbände entfernt und Fäden gezogen werden. Dabei ist wichtig, dass die Frau weiß, dass noch eventuelle Schwellungen zu sehen sein können und auch die Narben noch deutlich sichtbar sind. Innerhalb der nächsten Tage und Wochen nach der Brustvergrößerung bilden sich die Schwellungen und Blutergüsse zurück. Ein endgültiges Ergebnis kann man aber erst nach 6 bis 9 Monaten erwarten, da die Narben diese Zeit brauchen, um zu verblassen

In der Zeit ,nachdem der Verband entfernt wurde, ist es wichtig, dass die Frau einen speziellen Stütz-BH trägt. Diesen bekommt sie in den meisten Fällen bei einer Brustvergrößerung gestellt. Er sollte 4 Wochen lang rund um die Uhr getragen werden und die 3 Wochen danach zumindest am Tag angelegt werden. Dieser BH beeinflusst das Ergebnis der Brustvergrößerung positiv. Auf das Tragen eines Wonderbras, der die Brüste einengt und nach oben hebt, sollte in den drei Monaten nach der Brustvergrößerung verzichtet werden.

Wichtig ist, dass die Patientin regelmäßig zu Nachtuntersuchungen zum Schönheitschirurg geht, der eventuelle Veränderungen sofort feststellt und gegebenenfalls Nachbehandlungen zur Brustvergrößerung anordnen kann. Ist die Brust nach 6 bis 9 Monaten vollkommen verheilt, ist in den meisten Fällen keine weitere Behandlung notwendig.